Abstrakte Kunst
Jörg Feiertag
Aktuelles
Lebendige Farbwelten im Standesamt:
Jörg Feiertag ist der Gewinner der Jahresausstellung 2026
(Pressemitteilung der Stadt Gütersloh, Fachbereich Kultur)
Farbenfroh, vielschichtig und voller Energie: Der Gütersloher Künstler Jörg Feiertag wurde von einer Jury aus insgesamt 26 Bewerbungen ausgewählt, die Jahresausstellung 2026 im Standesamt Gütersloh zu gestalten. Ab dem 16. Mai 2026 werden seine Werke die Räume des Standesamts in der Kirchstraße prägen und insbesondere Traupaare und ihre Gäste an einem besonderen Tag begleiten. Die Ausstellung eröffnet im Rahmen der Langen Nacht der Kunst am 16. Mai von 19 bis 24 Uhr und ist für ein Jahr zu sehen.
Im Mittelpunkt von Feiertags künstlerischem Schaffen steht die Verbindung von intensiver Farbigkeit und lebendiger Struktur. Seine Arbeiten entstehen intuitiv – aus dem Moment heraus – und entwickeln sich in einem offenen Dialog zwischen Künstler und Leinwand. Mehrschichtige Acrylfarben, Pigmente sowie Materialien wie Spachtelmasse oder Marmormehl verdichten sich zu kraftvollen Kompositionen, die sich ständig zu verändern scheinen und immer neue Facetten offenbaren.
Der 1969 in Gütersloh geborene Künstler beschäftigt sich seit vielen Jahren mit kreativen Prozessen. Prägend war unter anderem seine Zusammenarbeit mit dem Künstler Georg Matzke im Bereich der Wandgestaltung, etwa bei Projekten im Hotel Klosterpforte. Diese Erfahrungen spiegeln sich bis heute in seinem ausgeprägten Gespür für Materialien und Oberflächen wider. Seine Werke wurden bereits in verschiedenen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in Gütersloh und Zürich.
Für die Ausstellung im Standesamt zeigt Feiertag Arbeiten aus seinen Serien „FarbWelten“ und „Farbe trifft Struktur“. Während in der Serie „FarbWelten“ übereinanderliegende Farbschichten teilweise wieder freigelegt werden und so eine besondere Tiefe entsteht, verbinden sich in „Farbe trifft Struktur“ Farbe und Material zu lebendigen, haptisch wirkenden Oberflächen. Ergänzt werden diese durch Werke der Reihe „FarbKraft“, die durch ihre intensive Leuchtkraft besondere Akzente setzen.
Charakteristisch für Feiertags Arbeiten ist ihre Offenheit: Die Bilder tragen bewusst keine individuellen Titel, sondern sind nach ihren Serien benannt. So bleibt Raum für eigene Assoziationen – jede Betrachterin und jeder Betrachter kann in den abstrakten Kompositionen eigene Bilder, Stimmungen und Geschichten entdecken. Gerade diese Vielschichtigkeit und die positive, warme Ausstrahlung der Werke überzeugten die Jury.
Diese hob in ihrer Entscheidung insbesondere die „fröhliche, freundliche Bildsprache, die vermittelte Wärme sowie die sehr gute Eignung für die Räumlichkeiten und den Anlass im Standesamt“ hervor. Die Arbeiten schaffen eine einladende Atmosphäre und unterstreichen die emotionale Bedeutung der hier gefeierten Momente.
Mit der Jahresausstellung „Kunst im Standesamt“ setzt der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh seine Reihe fort, Kunst im öffentlichen Raum erlebbar zu machen und gleichzeitig lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu bieten.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Künstler unter: www.j-feiertag.de
Auskünfte erteilt der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh.